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Reparatur lässt auf sich warten
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Rendsburger Schwebefähre Reparatur lässt auf sich warten

Die Reparatur der Rendsburger Schwebefähre hat noch nicht begonnen. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt lässt zurzeit das Wrack ein zweites Mal untersuchen. Ein Hamburger Ingenieur-Büro hat den Auftrag vor wenigen Tagen erhalten. Das Ergebnis solle kurzfristig vorliegen, versichert die Behörde.

Niemand schraubt, niemand schweißt: Das Wrack der Rendsburger Schwebefähre liegt auf dem Bauhof an der Blenkinsopstraße.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Mehr als die Hälfte der Rendsburger Schwebefähre müsse ersetzt werden. Alle Teile seien schwer beschädigt: Fahrkorb, Aufhängung, Antrieb. Das erklärte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) vor einem Monat. Zuvor hatten eigene Sachverständige das Wrack auf dem Gelände des WSA-Bauhofs in der Blenkinsopstraße in Rendsburg untersucht.

Das war es aber noch nicht. „Wir sind noch bei der Bewertung der festgestellten Schäden“, sagt WSA-Sprecher Matthias Visser. Dazu wolle die Behörde nun eine „zweite Meinung einholen“. Den entsprechenden Vertrag mit einem Hamburger Ingenieurbüro habe das WSA in der vergangenen Woche abgeschlossen. Wann das Ergebnis vorliegt, sei offen, es komme aber kurzfristig.

Was die Reparatur der Schäden kostet? Wie lange die Arbeiten dauern? Zurzeit gebe es weder eine offizielle Kostenschätzung noch einen Zeitplan, sagte Visser. 

Bei der Staatsanwaltschaft in Kiel läuft nach wie vor ein Ermittlungsverfahren zur Unfallursache der Schwebefähre, die Anfang Januar mit einem auf dem Kanal fahrenden Frachter kollidiert war und seitdem nicht mehr im Betrieb ist. Er könne nicht sagen, wann die Ermittlungen abgeschlossen sind, sagte Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer. Aus einem laufenden Verfahren gebe seine Behörde keine Informationen preis.

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