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Neue Lkw-Fähre zu Wasser gelassen
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Stapellauf in Flensburg Neue Lkw-Fähre zu Wasser gelassen

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gab es am Freitag bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft. Mit dem Stapellauf des Fähren-Neubaus "Gardenia Seaways" wurde erstmals seit elf Jahren wieder ein Schiff für die dänische Fährreederei DFDS vom Stapel gelassen.

Mit Schleppern aus Kiel: In Flensburg lief erstmals seit Jahren wieder eine Fähre für DFDS vom Stapel.

Quelle: Frank Behling

Flensburg. Das 209 Meter lange und 26 Meter breite Schiff ist der siebte Neubau für DFDS aus Flensburg. Das Schiff soll ab Mai im Routennetzwerk der größten dänischen Fährreederei zum Einsatz kommen. An Bord der 31540 BRZ großen Neubauten gibt es eine Ladekapazität für 262 Lastwagen. Die Spurlänge auf den Ladedecks beträgt zusammengerechnet 4076 Meter. "Zusammengefasst könnte die Ladung dieses Schiffes auf einer Autobahn einen Stau von rund fünf Kilometer Länge bedeuten", sagte Thomas Ritte, Leiter der Marketing-Abteilung der FSG. Angetrieben wird die Fähre von zwei modernen MAN-Motoren aus Deutschland. Im Mai soll die "Gardenia Seaways" abgeliefert werden. Dann soll das Schiff unter litauischer Flagge zwischen den Niederlanden und Großbritannien zum Einsatz kommen.

Diverse Routen erhalten Fähren

DFDS betreibt Fährlinien von Klaipeda bis in den Ärmelkanal. Schwerpunkt sind die Routen über die Nordsee sowie in der Ostsee. Von Kiel aus fährt die Reederei täglich nach Klaipeda. In Flensburg hatte DFDS zwischen 2003 und 2006 bereits sechs große Frachtfähren bauen lassen. An dieses erfolgreiche Design knüpfen jetzt die beiden Neubauten mit den Baunummern 772 und 773 an, die bis September von der Werft FSG gebaut werden. Direkt nach dem Stapellauf des ersten Schiffes ging der Bau des zweiten Schiffes in die nächste Phase. Zusätzlich baut die Werft mit ihren rund 600 Mitarbeitern noch zwei Frachtfähren für die Ekol-Gruppe und eine Passagierfähre für Irland. Der Vertrag gilt auch für den Bau einer Fähre für Brittany Ferries in Frankreich.

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